MasukRenata hätte nie gedacht, dass ihre akademische Zukunft über Nacht in Trümmern liegen würde. Ihr Stipendium wurde gestrichen, die Androhung der Exmatrikulation hing wie ein Damoklesschwert über ihr, und währenddessen benötigte ihre kleine Schwester Alea Unmengen an Geld, um wegen ihrer seltenen Krankheit zu überleben. Mitten in dieser Verzweiflung tauchte Dominic Sinclair auf – der kälteste und mächtigste junge Dozent der Fakultät, der ihr ein unvermeidbares Angebot machte. „Werde mein heimliches Mädchen. Du musst nicht klug sein. Es reicht, schön und gehorsam zu sein und immer zur Verfügung zu stehen, wenn ich dich brauche. Im Gegenzug sind deine Noten und deine Lebenshaltungskosten gesichert.“ Renata wusste, dass das verrückt war. Doch für Alea, für ihre Zukunft… erschien sie um drei Uhr nachmittags in Dominics Büro. Im Minirock. Und seit sich diese Tür schloss, sollte ihr Leben nie mehr dasselbe sein.
Lihat lebih banyak„Werde mein geheimes Mädchen. Du musst nicht schlau sein. Einfach nur hübsch, gehorsam und immer verfügbar, wenn ich dich brauche. Dann sind deine Noten und deine Lebenshaltungskosten gesichert.“
Renata Assegaf riss die Augen auf und starrte den Mann vor sich fassungslos an. Diese Worte wirkten viel zu gewagt, um im Büro eines Dozenten ausgesprochen zu werden. Ihre Finger, die die Mappe mit den Hausarbeiten hielten, begannen leicht zu zittern, während der Druck im Raum plötzlich stieg und ihr das Atmen schwer und heiß machte.
Dominic Sinclair, ein junger Dozent, der für seine Kühle und Unnahbarkeit bekannt war, saß mit einer Gelassenheit hinter seinem Schreibtisch, als hätte er gerade eine Äußerlichkeit angeboten. Sein Gesicht war ruhig, sein Ausdruck nahezu unverändert; nur ein Paar grauer Augen spiegelte absolute Kontrolle wider.
„Wie bitte?“, ihre Stimme klang heiser. „Was meinst du… mit geheimem Mädchen?“
„Ich weiß, dass dir dein Stipendium von der Universität gestrichen wurde. Deshalb bist du doch hier, um mich um Hilfe zu bitten, nicht wahr?“ Dominic lehnte sich in seinem Stuhl zurück, und um seine Lippen legte sich ein feines Lächeln, das keineswegs beruhigend wirkte. „Genau deshalb mache ich dir dieses Angebot. Hier geht es nicht um Liebe oder Gefühle. Sieh es als Vereinbarung. Ich sorge für perfekte Noten und alles, was du brauchst. Im Gegenzug spielst du deine Rolle als meine Geliebte gut. Nenn es meinetwegen… Sugar Baby. Wie klingt das?“
„Mein Gott.“ Renata schüttelte langsam den Kopf. „Das ist verrückt. Ich… ich kann das nicht tun, Herr Sinclair. Das ist eindeutig unethisch!“
„Scheiß auf ethisch oder unethisch. Ich biete dir lediglich eine sofortige Lösung an.“
„Aber Herr Sinclair, ich werde das niemals können!“
„Das ist deine Entscheidung. Ich zwinge dich nicht. Aber überlege es dir gut, bevor du etwas ablehnst, das dein Leben retten könnte.“
Renata starrte ihn verwirrt an, doch bevor sie noch etwas sagen konnte, stand Dominic auf. Er trat mit ruhigen Schritten näher, blieb vor ihr stehen und legte eine Visitenkarte auf den Tisch.
„Ich weiß, dass das ein verlockendes und zugleich schockierendes Angebot für dich ist“, sagte er leise, aber bestimmt. „Aber ich hoffe, du denkst gründlich darüber nach, bevor du mir eine Antwort gibst. Hier, nimm meine Karte. Ruf mich an, wenn du es dir anders überlegst.“
Renata starrte die Karte an, ohne sich zu rühren. Das Logo der Fakultät war deutlich über dem Namen „Mr. Dominic Sinclair“ eingeprägt. Die Welt schien sich um sie herum zu drehen. Sie wusste nicht, was furchterregender war: das Angebot, das sie gerade gehört hatte, oder die Tatsache, dass dieser Mann offenbar alles über sie wusste.
Als Renata den Raum verließ, fühlte sich die Luft auf dem Flur kälter an als sonst. Ihre Schritte waren wackelig, ihr Kopf voller widerstreitender Gedanken. Dominics Worte hallten in ihren Ohren nach: perfekte Noten, Lebenshaltungskosten und die Frist für eine Antwort, die nur bis morgen galt.
Und während Renatas Kopf schmerzte, vibrierte plötzlich ihr Handy. Samantha, ihre Mutter, rief an.
„Mama?“
„Renata… Alea ist in kritischem Zustand!“ Die panische Stimme ihrer Mutter ließ das Blut in Renatas Adern gefrieren. „Der Arzt sagt, ihr Zustand hat sich verschlechtert! Sie brauchen so schnell wie möglich Geld für die Behandlung, mein Kind!“
„Alea ist wieder im Krankenhaus??“, stöhnte Renata.
„Ja.“
„Mein Gott, Alea…“
Renata blieb mitten im Korridor stehen. Die Welt schien alle Farben zu verlieren. Sie hörte die Schritte anderer Studenten, die an ihr vorbeigingen, doch alle Geräusche wirkten fern.
Das Stipendium gestrichen, die Ersparnisse aufgebraucht, Alea schwer krank und jetzt… dieses Angebot. Ein abscheuliches Angebot, aber vielleicht der einzige Ausweg.
Ihre Hand klammerte sich an die Visitenkarte in ihrer Tasche. Das Papier fühlte sich schwer an, als trüge es die Last einer Sünde. Das Ticken der Uhr am Ende des Flurs wurde immer lauter. Morgen, punkt drei Uhr nachmittags – die Frist, die Dominic ihr gesetzt hatte, rückte unaufhaltsam näher.
„Bitte Renata, ich weiß nicht mehr, bei wem ich mir noch Geld leihen soll. Bitte, ja? Ich warte auf deine gute Nachricht.“
„In Ordnung, Mama. Ich werde versuchen, von hier aus Hilfe zu bekommen.“
„Gut, pass auf dich auf dort drüben. Lern fleißig. Und arbeite auch fleißig, damit dein herzensguter Chef uns vielleicht etwas Geld leiht.“
Renata starrte an die Decke, ihre Augen füllten sich mit Tränen. Sie wusste nicht, wen sie mehr hassen sollte: Dominic, das Schicksal oder sich selbst. Denn sie wusste, dass sie auch aus ihrem Nebenjob bereits gefeuert worden war.
Da sie keinen anderen Ausweg sah, fasste Renata schließlich einen Entschluss. Morgen um drei Uhr nachmittags… würde ihr Leben vermutlich nie mehr dasselbe sein.
Noch immer wägte sie ab, ob ihre Entscheidung richtig war, und betrachtete ihr Spiegelbild aufmerksam. Das Gesicht vor ihr wirkte fremd. Blass, mit verquollenen Augen vom stundenlangen Weinen in der vergangenen Nacht. Ihr schwarzes Haar, das sonst ordentlich offen fiel, war nur nachlässig zusammengebunden und gab den Blick auf die dunklen Schatten unter ihren Augen frei.
Renata konnte sich nicht einmal daran erinnern, wann sie das letzte Mal tief geschlafen hatte, ohne Alpträume oder das ständige Dröhnen der Krankenhausgeräte im Kopf.
Ihr Wohnheimzimmer war winzig, gerade einmal drei mal vier Meter groß. Die Wandfarbe blätterte ab, die Luft war feucht und roch muffig, weil das Dach in einer Ecke leckte. Jedes Mal, wenn es regnete, tropfte Wasser auf ihre Kleidung und ihre Studienbücher. An diesem bescheidenen Ort kämpfte Renata ums Überleben, fernab der Heimat für ihr Studium und eine Hoffnung. Früher hatte sie davon geträumt, ihre Familie aus der Armut zu befreien, doch nun wirkte all das wie ein grausamer Scherz.
„Ob richtig oder falsch… das ist der einzige Weg“, flüsterte sie leise.
Diese leise Stimme klang wie ein Sündenbekenntnis. Langsam griff sie nach ihrer Tasche und schob Dominics Visitenkarte in die Innentasche, als wäre dieses Stück Papier der Schlüssel, der ihr Leben öffnen – oder endgültig zerstören – konnte.
Ihr Handy summt. Eine Nachricht ihrer Mutter traf ein:
[Der Arzt sagt, Alea braucht wieder eine Transfusion. Bitte, mein Kind… egal wie, hilf deiner Schwester.]
Renata starrte lange auf den Bildschirm ihres Handys; es fühlte sich an, als würde ihr Herz zusammengedrückt. Alea litt an einer schweren aplastischen Anämie, einer seltenen Krankheit, bei der das Knochenmark keine roten und weißen Blutkörperchen sowie Blutplättchen mehr produzieren konnte.
Jede Woche musste Alea eine Bluttransfusion über sich ergehen lassen, um am Leben zu bleiben. Ihr Körper war zerbrechlich, sie fiel leicht in Ohnmacht, und selbst eine kleine Wunde konnte tödlich sein. Die auflaufenden Behandlungskosten hatten ihre Mutter fast alles gekostet, was im Haus noch übrig war – einschließlich des Eherings ihres verstorbenen Vaters, der inzwischen verpfändet war.
Renata hielt den Atem an. Vor ihrem inneren Auge erschien Alea, das achtjährige kleine Mädchen mit den blassen Wangen und dem sanften Lächeln, obwohl ihr Körper voller Infusionsnadeln steckte. Als Renata die Augen öffnete, war ihr Blick fester geworden, auch wenn noch Tränen an ihren Wimpern hingen.
„Für Alea“, sagte sie leise.
Sie verließ ihr Zimmer. Der Nachmittagshimmel war bewölkt, der Wind trug den Geruch von Regen mit sich, der noch nicht gefallen war. Jeder Schritt fühlte sich schwer an, doch in ihrem Kopf existierte nur ein einziger Gedanke: die Behandlungskosten für Alea, die sich bereits auf hunderte Millionen beliefen. Kein Stipendium. Kein Job. Keine Zeit mehr.
Als sie vor dem Fakultätsgebäude ankam, in dem Dominic für gewöhnlich unterrichtete, hielt Renata einen Moment inne. Ihr Atem ging schnell, ihre Finger umklammerten die Tasche fest. Sie warf einen Blick auf ihre Armbanduhr: fünf Minuten nach drei. Fünf Minuten zu spät, aber sie war gekommen.
Aus der Ferne sah sie Dominic neben seinem schwarzen Wagen stehen. Er blickte auf seine Uhr, bevor er seinen Blick auf sie richtete.
„Du bist also doch gekommen“, sagte er ruhig, als hätte er ihre Entscheidung von Anfang an gekannt.
Renata schluckte schwer. „Ich… habe darüber nachgedacht.“
Dominic nickte langsam. Um seine Lippen stahl sich ein feines Lächeln – kein freundliches Lächeln, sondern das eines Mannes, der weiß, dass er soeben gewonnen hat.
„In diesem Fall“, sagte er gelassen, während er die Autotür öffnete, „besprechen wir die Bedingungen an einem etwas privateren Ort.“
Renata saß in dem kleinen Café nahe dem Campus und drehte mit nervösen Fingern an einem Papierstrohhalm, bis er zerfetzte. Vor ihr starrte Selly sie unentwegt an. Der Blick, der sonst immer so warm war, fühlte sich nun wie eine kleine Klinge an, die sich langsam durch die Haut schnitt.„Bist du dir sicher“, Sellys Stimme war leise, „dass da wirklich nichts zwischen dir und Herrn Dominic ist?“Renata schluckte schwer und versuchte, das Zittern in ihrer Stimme zu unterdrücken. „Ich habe es dir doch gesagt, Sel. Ich habe mich nur wegen der Forschungsarbeit beraten lassen und ihm geholfen, die Aufgaben der Studenten zu korrigieren.“„Forschungsarbeit“, wiederholte Selly, während sich ihre Lippen spöttisch verzogen. „Was für eine Art von Forschung sorgt denn bitte dafür, dass deine Oberschenkel vorhin so aussahen?“„Ich habe dir doch gesagt, dass ich aus Versehen mein Getränk verschüttet habe.“„Lüge.“„Glaub doch, was du willst. Das ist nicht mein Problem.“„Renata“, Selly lehnte sich im
Im nächsten Augenblick hatte Renata das Gefühl, ihr Herz würde aussetzen.Dominics Hand war bereits unter ihren engen schwarzen Rock geschlüpft. Seine Finger strichen sanft über ihre Haut, ehe er einen, dann zwei Finger in sie schob. Renatas Atem stockte. Ihr Körper versteifte sich auf seinem Schoß. Mit beiden Händen klammerte sie sich verzweifelt an der Tischkante fest.„Herr…“, flüsterte sie, doch ihre Stimme verlor sich in einem leisen Stöhnen. „Bitte.“Dominic antwortete nicht. Er neigte den Kopf, seine Lippen strich warm über ihren Hals, ehe er sanft hineinbiss. Mit der anderen Hand öffnete er einen Knopf ihrer weißen Bluse nach dem anderen, bis ihr dünner schwarzer BH zum Vorschein kam.„Braves, kluges Mädchen“, murmelte Dominic mit heiserer Stimme. „Du trägst da unten drunter ja wirklich überhaupt nichts.“Renata biss sich fest auf die Unterlippe, um jedes Keuchen zu unterdrücken. Doch Dominic ließ ihr keinen Raum. Sein Daumen strich über den empfindlichsten Punkt zwischen ihre
„N-Ohne Unterwäsche?“, Renatas Augen weiteten sich. Es wäre gelogen gewesen zu behaupten, dass sie nicht erschrocken war, als sie Dominics Aufforderung hörte.„Ja. Bist du taub?“, erwiderte Dominic mit erhobener Stimme, was Renatas Mut nur noch mehr schrumpfen ließ.Renata biss sich auf die Unterlippe, ihre Finger ballten sich an den Oberschenkeln zu Fäusten. „Herr… ich habe solche Kleidung nicht“, sagte sie leise, fast wie ein Flüstern.Dominic schnaufte kurz und musterte sie von Kopf bis Fuß mit einem taxierenden Blick. „Was heißt hier, du hast keine?“„Ich habe keinen… Minirock, geschweige denn andere Kleidung, wie Sie sie wollen.“ Sie senkte den Kopf, während ihre Wangen vor beschämender Enge glühten. „Meine Kleidung ist… nun ja, ich habe nur die paar Sachen.“Dominic lehnte sich an den Schreibtisch und verschränkte die Arme vor der Brust. „Glaubst du, das ist eine ausreichende Entschuldigung?“„Nein, Herr. Ich wollte nur—“„Hör auf, nach Ausreden zu suchen, Renata.“ Sein Tonfall
Dominic stand am Bettrand. Er schwieg, den Blick unentwegt auf das weiße Laken gerichtet, das nun von einem blassen, roten Fleck gezeichnet war. Das Morgenlicht drang durch die Vorhänge und warf dünne Streifen an die Schlafzimmerwand, doch es reichte nicht aus, um seine angespannten Gesichtszüge aufzuhellen.Renata saß am Ende der Matratze, der Atem stockte ihr noch immer. Ihr Körper war starr. Die Bettdecke, die sie fest an ihre Brust zog, glich einem letzten, zerbrechlichen Schutzschild. Sie wusste, dass etwas Schreckliches bevorstand – sie konnte es an Dominics kühlem, fast gefühlslosem Blick spüren.„Ich verstehe das nicht“, sagte Dominic leise, doch seine Stimme hallte in dem viel zu stillen Raum wider. „Du... warst noch Jungfrau?“Renata blickte zu Boden, ihre Finger krallten sich in den Saum der Decke. Ihre Stimme war kaum wahrnehmbar.„Ich… wollte es nicht vor Ihnen verheimlichen, Herr Dominic. Ich habe nur…“„Du wusstest es also und hast mich trotzdem gewähren lassen“, unterb





